Herzlich Willkommen im Verein Deutscher Sinti e.V. Minden Bildungszentrum Mer Ketne Wir zusammen!



Gästebuch

43 Einträge auf 3 Seiten
Wolfgang Hempel
23.04.2018 23:14:46
Sehr geehrter Herr Doba,
warum sollte ich beleidigt sein? Ich finde nur, dass Nichtbetroffene wie wir auf einer Webseite deutscher Sinti und Roma nicht über etwas diskutieren sollten, was für unsere Gastgeber hier unstrittig und nicht diskutierbar ist.
Jochen Doba
21.04.2018 02:38:11
Sehr geehrter Herr Hempel,
jetzt irritieren Sie mich aber doch. Sie wirkten auf mich wie ein seriöser Diskussionspartner, mit dem man sachlich und konstruktiv seine Meinung austauschen kann.
Sie sagten, man könne über alles diskutieren, was auch meine Ansicht ist. Dann allerdings folgte der etwas unverständliche Satz: "aber nicht hier im Gästebuch".
Ich habe dann nur (mit überspitzten Worten) meine Verwunderung zum Ausdruck gebracht, warum solle man das denn hier im Gästebuch nicht können ?
Wenn man das hier also nicht "kann" oder "darf", ohne auch irgeneine nachvollziehbare Begründung dafür zu liefern, dann erscheint mir das als Versuch der Unterdrückung einer freien Meinungsäußerung. Tut mir leid, aber so wirkt das auf mich. Wenn Sie mir den Grund dafür erklären könnten, werde ich gerne versuchen, es nachzuvollziehen, aber ein Satz wie "Ende der Debatte" unterstreicht meinen Eindruck ja geradezu. Sorry, so eine "Basta-Reaktion" kenne ich aus Nordkorea, dort ist man dann schnell mal die "beleidigte Leberwurst". Nochmals sorry, aber leider wirken Sie jetzt auch so auf mich, Herr Hempel. Schade finde ich das, denn ich bin ein Freund fruchtbarer und konstruktiver Diskussionen.
Wolfgang Hempel
18.04.2018 14:39:03
jetzt, Herr Doba, werden Sie albern. Für mich ist das Ende der Debatte.
Jochen Doba
17.04.2018 23:40:55
...ähh...herrscht hier Zensur bzw. Meinungsverbot ?
Wolfgang Hempel
17.04.2018 11:53:58
Sehr geehrter Herr Doba,
über das alles kann man diskutieren, aber sicher nicht im Gästebuch dieser Webseite.
Jochen Doba
15.04.2018 22:15:01
Es ist ja so einfach: man tilgt bestimmte Begriffe aus seinem Wortschatz und ersetzt sie durch netter klingende neue - und schon ist man ein guter Mensch !
Und um besonders gründlich zu sein, durchsucht man alte Werke von z.B. Astrid Lindgren oder Mark Twain und ersetzt unliebsam gewordene Wörter durch solche, die heute "angemessen" erscheinen. Das ist "Neusprech" im besten Orwellschen Sinne, eine Form von willkürlicher Sprach-und Begriffsdiktatur. Wer bestimmt, was gesagt werden darf und was nicht, wer durch seine Wortwahl gut oder böse ist ?
irgendwann legt eine "politisch-korrekte" Sprachkommission möglicherweise auch fest, daß man nicht mehr "Guten Morgen" oder "Hühnerei" sagen darf, weil festgestellt wird, daß Göbbels diese Worte in einer seiner hetzreden auch mal verwandt hat.
merken sie wohin dieser semantische Übereifer hinführen kann ?
Selbst Sinti-und Romaverbände halten beipielsweise die tilgung des Ausdruckes "Zigeunerschnitzel" für albern und überzogen und der Sache nicht dienlich. Rassismus begegnet man durch Taten und nicht durch semantischen Übereifer.
Wolfgang Hempel
15.04.2018 15:29:50
Liebe Carmen, lieber Oswald, das war ein schönes Geburtstagsfest bei euch am 13. April mit der bewegenden Lesung von Horst Selbiger, den schönen Würdigungen von Oswald durch Romani Rose und Gregor Rosenthal, den freundschaftlichen Begrüßungsworten von Oswald, den vielen interessanten Gesprächen und der familiären Atmosphäre - und auch die Musik und Heiterkeit kam nicht zu kurz. Ich danke euch, dass ich dabei sein durfte.
Jacqueline Roussety
10.04.2018 20:47:02
Lieber Oswald, ich wünsche dir ein wundervolles neues Lebensjahr! Bleib gesund und lass dich feiern! Alle Liebe und Gute Jacqueline
Tanja Cummings
10.04.2018 18:57:19
Lieber Oswald,
ich wünsche dir alles erdenklich Gute! Für dich ganz persönlich und auch für deine tolle und wichtige Arbeit, die du jeden Tag leistest mit ganzem Herzblut - zusammen mit Carmen.
In großer Bewunderung für dich, für euch, sende ich heute ganze viele liebe herzliche Grüße aus Berlin. Auf bald! Tanja
Wolfgang Hempel
10.04.2018 12:45:36
Heute wird Oswald Marschall 64 Jahre alt. Gemeinsam mit seiner Frau Carmen und anderen leistet er unermüdlich und viel für die so wichtige Aufklärungsarbeit in unserem Land. Ich wünsche ihm noch viel Zeit, Kraft, Energie und Gesundheit für die Zukunft und gratuliere ihm ganz herzlich. Wolfgang Hempel
Hempel Wolfgang
10.04.2018 10:51:41
Sehr geehrter Herr Doba, darum geht es doch gar nicht, sondern um den respektvollen Umgang mit Menschen, die die Bezeichnung ZIGEUNER nicht nur als diskriminierend empfunden haben und empfinden, und vor noch nicht so langer Zeit in unserem Land verfolgt und ermordet wurden, weil sie "Zigeuner" für uns waren und keine gleichberechtigten Mitmenschen.
Wer in diesem Gästebuch den Begriff "Zigeuner" verwendet, der möchte provozieren und kränken. Wollen Sie das?
Jochen Doba
08.04.2018 03:00:43
Sehr geehrter Herr Hempel,
Wie sieht´s denn mit dem "Zigeunerbaron" von Johann Strauss aus ?
Müsste der nicht - um politisch korrekt zu sein - auch umbenannt werden z.B. in Sinti-oder Romabaron ?
Sonst könnte diese Operette auch schnell in den Verdacht kommen ein rassistisches oder gar faschistoides "Machwerk" zu sein.
Wer weiß, welche wahren Absichten der Komponist da im Schilde führte.
Wolfgang Hempel
04.04.2018 14:34:24
Sehr geehrter "wer auch immer", aber was sollte der Hinweis von "juha" auf den Schlagertitel "zigeunerjunge" (den wohl Alexandra gesungen hat und nicht Lale Andersen) etwas anderes sein als eine versteckte Provokation gegenüber denen, die die Bezeichnung "Zigeuner" als Diskriminierung empfinden und sich selbst als Sinti bezeichnen.
Hempel unterm Sofa
02.04.2018 21:59:05
Sehr geehrter Herr Hempel,
mag ja sein, daß hier auch manch hanebüchenes und dummes Zeug drinsteht, aber juha muß ich in Schutz nehmen.
Der "Zigeunerjunge" ist ein 1967 komponiertes Lied, der leider allzufrüh verstorbenen Sängerin Lale Andersen.
https:­//­www.­youtube.­com/­watch?­v=­28ZcxPA7KPA
Bezichtigen Sie diese großartige Sängerin gar jetzt als faschistoide Rassistin oder böswilligen Menschen wegen dieses hanebüchenen Liedes ?
Wolfgang Hempel
30.03.2018 17:27:19
Es ist gut, dass ihr auch die unsinnigen und törichten Eintragungen stehen lasst, wie die von "juha", "C.Öhnen" oder "Adolf". Sie dokumentieren die DUMMHEIT und BESCHRÄNKTHEIT der Schreiber.
juha
26.03.2018 01:55:55

zigeunerjunge
C. Öhnen
25.03.2018 13:34:38
Und nachdem der Jude den Marxismus erfunden hat, setzt er sein Zerstörungswerk gegen die Nationalstaaten fort: "Wirtschaftlich erschüttert er die Staaten so lange, bis die unrentabel gewordenen sozialen Betriebe entstaatlicht und seiner Finanzkontrolle unterstellt werden. Politisch verweigert er dem Staate die Mittel zu seiner Selbsterhaltung, zerstört die Grundlagen jeder nationalen Selbstbehauptung und Verteidigung, vernichtet den Glauben an die Führung, schmäht die Geschichte und Vergangenheit und zieht alles wahrhaft Große in die Gosse.
Armin H. Flesch
26.02.2018 12:04:14
Liebe Carmen, lieber Oswald,

am 19.2.2018 war ich bei Euch im Bildungszentrum Mer Ketne mit meinem Vortrag "Die Erben der Arisierung" zu Gast. Ich will ganz ehrlich sein: In hatte ich einen kleinen Raum erwartet – 30 Stühle, eine Leinwand und ein Mikro, nicht mehr. Umso größer meine Verblüffung, als ich Euer Bildungszentrum betrat und später durch Eure Ausstellung zum Schicksal der Sinti während des NS ging.

Über die Leidensgeschichte der deutschen und europäischen Sinti – die weder 1933 begann, noch 1945 endete – ist der überweigenden Mehrheit der Deutschen, ob jung oder alt, nichts bekannt. Stattdessen beherrschen weiterhin Vorurteile die öffentliche Meinung – von hirnlosen Geschmackslosigkeiten wie dem Gästebucheintrag von "Adolf, 27.01.2018 00:18:32" ganz zu schweigen.

Eure Ausstellung, die Arbeit Eures Bildungszentrums müssen weitergehen – in Minden und hoffentlich auch in andern Städten. Mer ketne, so habe ich bei Euch gelernt, bedeutet: Wir zusammen!

Um der zunehmenden sprachlichen und gesellschaftlichen Verrohung, dem Mangel an geschichtlichem Wissen etwas entgegenzusetzen, bedarf es solcher Orte wie dem Bildungszentrum Mer Ketne, bedarf es engagierter Menschen, wie Ihr es seid.

Aber es bedarf auch der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung durch die demokratischen Institutionen, in Minden und überall. Mer ketne – wir zusammen!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Minden und danke Euch für Eure Gastfreundschaft.

Herzlich,

Armin H. Flesch
Christian Weber
08.02.2018 15:58:17
Liebe Carmen, lieber Oswald,
Danke nochmal, dass Ihr Euch für unsere Fortbildung am 3.2. in Berlin so viel Zeit genommen habt. Das Gespräch war wirklich beeindruckend und sehr anregend!
Für eure weitere Arbeit und Zukunft wünsche ich Euch alles Gute!
Herzliche Grüße
Christian
Adolf
27.01.2018 00:18:32
Herr Ober, ein Zigeunerschnitzel bitte -
und zum Dessert einen Negerkuss bitte -
aber pronto !
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